Ich bin Sebastian und seit 2002 als freier Grafiker und Fotograf aktiv.

Ich fing schon, als Kind, früh an auf Reisen mit der Kamera zu fotografieren. Anfangs natürlich mit Film und nicht professionell. Jedoch bin ich als Kind, krankheitsbedingt  oft auf Kuren gewesen und die Kamera war mein Begleiter und machte mir die Sehnsucht nach zu Hause erträglicher.

Mit ca. 13 Jahren machte ich dann erste Erfahrungen mit Grafikprogrammen und beschäftigte mich mit dem Musik machen am Computer. Das Internet war damals der heiße Scheiß, noch mit Modem und ewig langen Einwählzeiten und hohen Kosten, aber diese ganze Technik begeisterte mich wahnsinnig.

Das war so um das Jahr 1996 herum und die Zeit war turbulent, aufregend und der digitale Markt wuchs rasant. Plötzlich war es möglich Kontakte und gemeinsame kreative Projekte mit Menschen auf der anderen Seite der Erde im Sekundentakt zu realisieren. Die ersten Webseiten schossen wie Pilze aus dem Boden und jedes Unternehmen, das etwas auf sich hielt musste jetzt im Netz sein. Bis heute ist es allerdings oft so, das dieser Meilenstein im Kommunikativen Fortschritt und die damit verbundenen Vorteile, nicht flächendeckend bei deutschen Unternehmen angekommen sind. Lange Zeit habe ich es mir zur Aufgabe gemacht dies zu ändern.

Nach einer begonnenen Lehre zum Mediengestalter Digital- und Printmedien, machte ich mich schnell selbstständig und legte völlig naiv los. Es war schwierig die ersten Kunden zu begeistern. Der ein oder andere Auftrag ging krachend baden und als Lehrgeld in meine Biografie ein. Aber so langsam wuchs ich hinein. Ich betreute über die Jahre viele kleinere und große Firmen in der Region Berlin-Brandenburg. Dazu gehörten meist mittelständige Einzelunternehmen, technische Forschungs- und Entwicklungsprojekte oder die Musikbranche. Auf diesem Weg machte ich nicht nur Grafikdesign und Layout, ich komponierte Musik für Werbeclips, schnitt auch Videos für Jamba(um die Jahrtausendwende Der Anbieter für Klingeltöne und Handyvideos), MTV, Nickelodeon TV und Youtube, drehte Musikvideos, fotografierte mehr und mehr innerhalb meiner Projekte, aus Mangel an guten Fotografen und untermalte viele Imagefilme zunehmend mit eigener Musik. Eigene Musikprojekte betrieb ich parallel über die Jahre. Dies mündete in einem Studium der Tontechnik und des Musikdesigns an der Hochschule der populären Künste in Berlin Abteilung dt. Pop, die ich in allen Semestern als damals Jahrgangsbester abschließen konnte.

Mein Betätigungsfeld heute, speist sich zumeist aus all diesen Erfahrungen über die Jahre. Ich widme mich der Fotografie und Musik, nehme nicht mehr jeden Auftrag an und entscheide selbst nach kreativem Schaffen, ob es sich für mich lohnt ein Projekt anzugehen.

Ich lasse mich fließen und inspirieren in meiner kreativen Schaffensphase und bin begeisterungsfähig und offen für neue Ideen und Herausforderungen geblieben.